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Links: Kopfige Kernkeule Tolypociadium capitatum (Holmskjold 1790)Quant, Kepler & Spatafora 2014 =Cordyceps capitata (Holmsk. 1790: Fr. 1823)Link 1833 Diese 4 bis 10 cm hohe Kernkeule, besitzt einen gelbbraunen bis olivbraunen, 5 bis 10 mm dicken, rundlichen Kopf; der Stiel ist blaß bis dunklgelb gefärbt. Die Pilzchen wächsen scheinbar aus der Nadelstreu, sie parasitieren aber auf unterirdisch wachsenden Hirschtrüffelarten (Elaphomyces). Die Art ist weit verbreitet, aber nicht häufig. Kein Speisepilz Rechts: Zungen-Kernkeule Tolypociadium ophioglossoides (J.F.Gmel.1792)Quant, Kepler & Spatafora 2014 =Cordyceps ophioglossoides (J.F.Gmel.1792)Fr.1818 Im Gegensatz zur Kopfigen K. besitzt die 2 bis 6 cm hohe Zungen-K., einen rot bis schwarzbraunen, keulenförmigen Kopf; der Stiel ist schlank, bräunlich, manchmal mit grünliochen Tönen und abwärts gelblich gefärbt, an der Stielbasis hängen meist gelbliche Mycelstränge. Die Pilzchen parasitieren ebenfalls auf unterirdisch wachsenden Hirschtrüffelarten (Elaphomyces). Die Art ist weit verbreitet und relativ häufig. Kein Speisepilz Anmerkung: Hirschtrüffeln gelten für den Menschen als nicht essbar! Wildschweine nehmen sie aber gerne als Nahrung auf. Hirschtrüffeln reichen sich aber stark mit radioaktiven Cäsium an, sie sind daher in manchen Gegenden hoch belastet. Das ist auch der Grund dafür warum immer wieder Wildschweine sehr hohe Cäsiumwerte aufweisen. |